Sehr Engagierter Onlinefreak (SEO)

Ich sitze auf Arbeit und schaue auf die Seiten. Im Internet schwimmend, surfend wie ein Pro Glider. Wie ein Silit Bang Pro Shave Master. Ich sitze da und mache nichts, nur meine rechte Hand. Sie klickt und klickt, scrollt und rollt. Die Wahrnehmung ist eingeschränkt, Tunnelblick in die Röhre. Auf den Flatscreen, wie er leise surrt und unermüdlich bewegte Bilder zeigt. Aller 2 Millisekunden aktualisiert sich das Bild, doch ganz so wild, so wild ist es dann doch nicht. Das Internet. Nun vor mir eine Tabellenkalkulation – online, versteht sich. Die Tabelle versteht sich weniger von selbst, nicht ohne Grund kriegt man Geld dafür, mit Ihr zu arbeiten. Wie auch mit dem Internet.

Hach. Das alte, leidige Thema. So wird es unseren Vorfahren auch gegangen sein, damals als die Eisenbahn Geschwindigkeiten ermöglichte, die fernab der Vorstellungskraft der damaligen Gedanken war. Und dennoch war sie plötzlich real. Und beängstigte die Menschen. So sehr, dass es Forscher gab, die meinten, den Beweis dafür gefunden zu haben, dass die schnelle Geschwindigkeit schlecht für die Gesundheit des Menschen sei. Schlecht deswegen, weil der Mensch nicht dafür gemacht sei, sich mit dieser Rasanz fortzubewegen. Man sei keine Raubkatze. – Die Bahn erreichte damals nur selten – und wenn nur marginal – mehr als 25 Kilometer pro Stunde. Rasant? Absonderlich aus heutiger Sicht. Ich stelle mir vor, im Auto zu sitzen. Auf dem Weg zu einem Treffen, einem Meeting, unterwegs. Und ich fahre 25 km/h. Nicht beängstigend. Das einzig rasante daran scheint mir das Hupen des Hintermanns. Heute sind wir definitiv schneller.
Und das nicht nur in der Fortbewegung, sondern auch digital. Im Internet, genauso wie in den Banken, den Geschäften, überall. Überall? Sind wir so schnell auch im Kopf? Halten wir der Geschwindigkeit stand? Es scheint so. In ein paar Jahren ist es wahrscheinlich lachhaft, werden Sie sagen. Werden sich wundern, warum wir Respekt vor den Veränderungen hatten. Insofern wir sie denn hatten, als wir die Anfänge miterlebt haben. Als man noch staunen konnte, dass das Internet plötzlich nicht mehr mit piependem Einwählen verbunden war. Als man staunte, über das erste Touchpad, die erste Oberfläche, die sich mit den Fingern bedienen ließ. Und in meinem Kopf schallt ein leises „Wow“ von damals nach. Ich denke zurück und sehe mich, erforschend, mit großen Augen. Größer als sie gewesen sind, weil es sonst keine Möglichkeit gibt, das warme Gefühl der ersten Entdeckung zu visualisieren.
Auch wenn der Vergleich ein alter Schuh ist; man kann es mit guten Büchern vergleichen. Wenn man sie das erste Mal liest, fühlt man sich tief hinein, bemüht seine Vorstellungskraft, baut sich die Welt auf, die dort beschrieben wird, in seinem Kopf. Baut sie auf, reißt sie ein, verändert sie, baut Schauplätze und Figuren dazu. Alles in Gedanken. Aber nur das erste Mal. Liest man das Buch ein zweites oder drittes Mal, sind die Räume schon da. Die Personen sind ausgezeichnet, haben ihr Aussehen und die Persönlichkeit von Beginn an. Man denkt an Oliver Twist und weiß um seine Geschichte. Weiß, dass er Waise ist. Genau wie Harry, von dem wir wissen, wie er überlebt. Von dem man durch das bewegte Bild nun auch weiß, wie er auszusehen hat. Fluch sowohl für den Leser als auch für den Schauspieler. Die Verbindung wird nie ganz verschwinden. Kaum noch wird es vorkommen, dass jemand die epische Geschichte um drei junge Zauberer liest und sich dabei ein eigenes Bild von den Helden macht. Wie war das damals? Wie hab ich mir den Jungen mit der Narbe damals vorgestellt? Wie sah er aus? Ich weiß es nicht mehr. Schade, aber verkraftbar. Nicht schlimm, nur einschränkend – die Fantasie, nicht das Lesevergnügen. So ist es auch mit den technischen Gadgets. Ein schönes Gefühl muss es gewesen sein, damals die erste eMail erhalten zu haben. Das war besonders, heute ist es Alltag. Nicht weniger praktisch, doch selbstverständlich. Selbstverständlich wie so vieles, was uns täglich begleitet und wir oft nicht zu schätzen wissen. Oder die Zeit es nicht erlaubt. Oder es schlichtweg keinen Mehrwert bringt, etwas zu schätzen. Zumindest nicht offensichtlich. Zumindest nicht, wenn keine Gefahr besteht, es durch falsches Handeln zu verlieren.

Ich sitze da und denke nach. Um mich herum munteres Treiben. Telefone klingeln, Mäuse klicken, Tastaturen klackern. Ein bisschen klingt es wie damals, als das Internet noch akustisch schien. Als man nur entweder Telefonieren oder Surfen konnte. Ich schmunzele, wenn ich daran zurückdenke, wie man einst Minuten wartete, bis ein Bild geladen war.

Ich schaue mich um und lächele. Diese Erinnerungen sind schön, sind erfüllen mich mit Entdeckergeist und halten mich doch nicht an die Vergangenheit geklammert. Sie zaubern mir ein optimistisches Lächeln ins Gesicht und erfreuen meine Seele mit Zuversicht und Freude. Freude auf Neues und Zuversicht, dass viele neue Erfindungen und Entwicklungen die Welt bereichern werden. Und wir können dazu beitragen, eine bessere Welt zu schaffen. Wir allein sind es, in deren Händen unsere Zukunft liegt. Die Chance sollten wir ergreifen. Sollten rausgehen, uns verbinden, uns austauschen. Raus gehen und dann wieder nach drinnen, um die Ideen umzusetzen, die so zahllos durch die Gedanken von uns allen schwirren. „Man müsste..“ sollte ersetzt werden durch „wann hab ich dafür Zeit?“ Und die Zeit sollte man sich nehmen. Man sollte sich Zeit für sich nehmen, wann immer es einem gut tut. Wir müssen aufhören, Sklaven unserer eigenen Selbst zu werden und die immer schwelende Schwerfälligkeit abstreifen. Warum schlecht drauf sein? Warum so schwerfällig und grimmig? Dort draußen gibt es so viele Dinge zu entdecken, in uns noch mehr. Vor allem Potential. Potential und eine Kraft, die uns keiner nimmt, denn wenn die Gedanken frei sind, dann  gilt das auch für unsere Ideen. Sie sollten uns voranbringen, sie sollten uns ein Lächeln und vor allem Glück ins Leben zaubern.
Und so sage ich: Entfesselt euch von den Dingen, die euch nach unten ziehen. Egal was es ist: Ihr habt die Kraft, dagegen anzugehen. Umgebt euch mit Personen, die euch stärken, euch Kraft geben und ein unkompliziertes Miteinander ermöglichen. Es gibt so viel Ballast, den wir täglich auf unseren Rücken tragen. Entledigt euch davon. Rennt voran, rennt, denkt und schafft, wonach es euch beliebt. Das Leben ist zu kurz, um tagelang sinnfrei vor dem Bildschirm zu vegetieren. Schaltet ihn aus, schaltet euren Kopf an. Und das Leben. Das Leben, wie es sein sollte ist so nah. Man muss es nur greifen. Worauf wartet Ihr noch?

Zurück aus dem Sog der Gedanken, werde ich mir lächelnd bewusst, dass ich mich eine Rede haltend phantasierte. Nicht ausgefeilt; spontan, aber energisch und ehrlich. Kraftvoll und voller Mut, der sich nun auch immer weiter in mir breit macht. Ich weiß nicht wieso und erst recht nicht wozu, aber ich bin bereit. Mit neuem Schwung kehre ich an die Arbeit zurück. Und das einzige, was mich in den nächsten Stunden ablenken soll, ist die kleine Frage, ob ich die Rede für andere oder nicht doch eher für mich gehalten habe.

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Disclaimer

Verehrter Leser. Im folgenden eine kleine Ankündigung, die womöglich auch als Warnung verstanden werden kann. In Planung eines größeren Projektes wird die Fluktuation der Texte in der nächsten Zeit zunehmen. Zeitgleich kann es dazu kommen, dass die redaktionelle Qualität der Text vor allem semantisch stark schwanken kann. Es werden mehr Texte veröffentlicht, die einem Impuls heraus entstehen und somit auch vermehrt inkohärente Textbestandteile und abrupte Themensprünge enthalten können. Diese können den Lesefluss beinträchtigen und die Textqualität im Allgemeinen verringern. Dennoch werde ich die Texte veröffentlichen, da so einerseits eine regelmäßigere Pflege des Weblogs erfolgt und zudem die Motivation zu schreiben gesteigert wird.

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——— Internet kills the creativity ——— oder: Nein, das ist kein Gesetzestext

Wieso kann ich eigentlich nicht mehr schreiben? Ich meine, ernsthaft, früher konnte ich das ohne Probleme. Ich hab mich hingesetzt und mir alles von der Seele geschrieben. Okay, mag sein, ich bin nun weniger leidgeplagt. Und ja mag sein, die Texte waren geprägt von Melancholie und Gefühlsüberfluss. Doch gerade jetzt, da doch die pubertäre Phase vorbei ist, ich glücklich bin und genau das mache, was ich will, sollte mir doch die Welt offen stehen. Oder zumindest meine eigene Kreativität. Aber nein, ich sitze hier vor dem Bildschirm und klicke mich durch Listen von Bildern und Textfragmenten, die mich teilweise zum Schmunzeln bringen. Diese faziale Expression ist jedoch schon selten geworden, oftmals denkt man sich den Smiley oder neuerdings Meme. Selbst bei alltäglichen Geschehnissen fängt diese Welt an, in Memes zu denken. Am Anfang steht das Wort.

Ach egal, ich scheiß jetzt auf die Textstruktur und schreibe einfach, wonach mir ist. Das wird ohnehin niemand lesen, denn der Text ist viel zu lang. Für das Internet. Wir sind gewöhnt an 140 Zeichen bei Twitter, längerer Ausdruck unserer Selbst ist selten geworden und wir tun uns immer schwerer, diese langen Texte auch zu lesen. Früher belächelte ich Computer- und Internetsucht und dachte mir: „Ja, ja, ihr atmet doch auch Luft und hört Nachrichten, habt euch mal nicht so. Nur, weil ihr das nicht kennt.“ Aber die Netzwelt verändert sich immer weiter, wird immer einsaugender. Und es betrifft unser Leben mehr, als wir vielleicht wahrhaben wollen. Wir sind abgestumpft gegenüber Krieg, Armut und Hunger, aber wenn Gesetze gefunden werden sollen, die das ohnehin komplizierte Urheberrecht regeln wollen, fangen wir plötzlich an, zu rebellieren. Ein „Streik“ im Internet, Petitionen und Beiträge in allen sozialen Netzwerken. Aufstand und Ärger, der vollkommen berechtigt und verständlich ist, aber dennoch stellt sich die Frage, warum wir gerade in der Hinsicht so aktiv sind. – Weil wir unserer Schreibtischstuhl, das Bett oder wo auch immer wir das Internet nutzen nicht verlassen müssen. Weil wir unsere neue Welt nicht verlassen müssen. Und ja, das ist sie. Das Internet ist unser neues Leben. Wir verbringen mehr Zeit mit dem Pflegen unserer sozialen Repräsentationspage als dem Pflegen realer sozialer Beziehungen. Und wann immer wir uns dann doch mal in die reale Öffentlichkeit trauen, müssen alle unsere Internetfreunde daran teilhaben, wir uns öffentlich sagen, wie schön es doch war. Fotos posten, den Ort verlinken und am besten einen Live-Ticker vom Party-Abend einrichten. „Bettina M. macht mir Carl T. in der Küche rum, während seine Freundin sich den Magen aus dem Körper kotzt. LOL“ – Jason Q. mit 38 anderen. Scheint ansonsten keine gute Feier zu sein, wenn man gerne 10 Minuten aufwendet, das Geschehen zu schildern und alle Gäste, die man betrunken noch erinnern kann, zu verlinken.  Wieso das ganze? Wieso?

Ich würde mich freuen, wenn wir mal eine Woche auf die sozialen Netzwerke verzichten müssten. Es wäre interessant, was geschähe. Würden wir so mir-nichts-dir-nichts in normale Umgangsformen zurückkehren? Würden wir unsere beste Freundin anrufen, uns verabreden, bei den guten Freunden vorbeigehen und klingeln. „Ist der Tom da?“ Und was wäre mit den 378 anderen Freunden, die einen doch sonst im Internet stets begleiten, mit denen man ach so gern sein Leben teilt?

Bitte versteht mich nicht falsch. Ich bin ein großer Fan des Internets, ich lebe genauso dort, wie so viele andere auch. Und mir ist die tägliche Möglichkeit, alle meine Freunde zu erreichen genauso wichtig. Doch so langsam habe ich das Gefühl, dass dies alles ein wenig aus den Fugen gerät. Ich habe das Gefühl, wir sind auf dem Weg in eine seelen- und charakterlose Gesellschaft, die sich digital repräsentiert und analog verliert. In der alle auf einmal Nerds – oder meinetwegen “Hipster” sind – und keiner mehr den Wert echter Beziehungen wertschätzt. Ja, jetzt mögen mich einige verunglimpfen, sagen, ich solle doch nicht so ne Welle machen und außerdem wäre ich doch genauso schlimm. Und nun ja, was wäre schon dabei. Was ich sage? Ich denke, in den nächsten 10 Jahren entwickelt eine ernste Gefährdung für die Menschen. Ich nenne sie „sozialer Burnout“. Wir sind so darauf bedacht, uns zu repräsentieren und mit allen und jedem jederzeit zu kommunizieren, um jeden Preis nichts zu verpassen, dass wir vergessen, auf uns selbst zu achten. Es wird immer mehr ein ungesunder Stress entstehen. So genannte „Smart-TV’s“ die das soziale Netz mit dem Fernsehprogramm verbinden wollen, erschließen noch eine weitere soziale Entspannungsnische. Ich hoffe, diese technische Neuerung geht nach hinten los. Ich möchte das nicht. Ich möchte meinen Lieblingsfilm nicht live und global kommentieren. Wie soll ich mich da bitte noch auf den Film konzentrieren? Wer hat sich diesen Mist überhaupt ausgedacht? – Ihr meint, ich übertreibe und schreibe zu emotional? Fakt ist, dass der Mensch genetisch darauf ausgelegt ist, höchstens 10 Freunde zu haben. 10, das klingt erschreckend wenig, was? Eigentlich nicht, wenn man bedenkt, welche semantische Tragweite der Begriff „Freund“ innehat. Fakt ist auch, dass ein tägliches 2-stündiges Blackout des Internets für einen Erfindungsschub sorgen würde, der den der Erfinderzeit um das 5-fache übersteigen würde. (Ja, Leute, die sich Zeit nehmen, machen scheinbar solche Untersuchungen). Fakt ist auch, dass ich mir die letzte Entspannungsnische nutze, um diesen Text zu schreiben. Im Zug stört mich kein Handy, kein facebook-Tab, nichts. Hier sitze ich allein, Musik in den Ohren und ein Schreibblatt vor mir. Fakt ist auch, dass ich manchmal raus auf’s Land fahre, um ein bisschen zu entspannen, um mich zu erden. Und ganz ehrlich? Für sowas bin ich wirklich noch zu jung!

Aber kritiseren und die Situation beschreiben, kann jeder. Die Frage ist doch nicht, wie diese Welt aussieht, sondern wie man richtig mit ihr umgeht. Wie man die Brücke schlägt zwischen Selbst-Achtung und Teilhaben am sozialen Leben anderer. Ich für meinen Teil werde jetzt jeden Tag nur noch jeweils 10 Minuten die sozialen Netzwerke checken. Nachrichten lesen, beantworten und überfliegen, ob essentielle Informationen geteilt wurden. Dann aus und Studium, Texte schreiben, Fotografieren, Projekten nachgehen – worauf auch immer ich Lust habe. Den Kontakt eingeschränkt auf die wichtigsten Freunde, meine Freundin, viel mehr nicht. Klar, meine Eltern, da sollte ich mich hin und wieder auch melden. Aber da ändert sich zum Glück nicht viel, nur mein Großvater ist im sozialen Netz angemeldet, glücklicherweise. Und ja, mir ist bewusst, dass das alles sehr einseitig betrachtet ist. Ich will auch gar nicht sagen, dass es keine positiven Seiten an dieser Entwicklung gibt. Aber mein Schritt in die Isolation in das ruhigere Leben hat eher etwas mit Selbstbeweis zu tun. Wie Raucher, die ein paar Tage mit dem Konsumieren aufhören, nur um sich zu beweisen, jederzeit aufhören zu können, um dann beruhigt weiter zu qualmen. Aber so sind wir Menschen nun mal. Darauf möchte ich mich trotzdem nicht ausruhen. Ich will gesünder leben, besser schlafen und weniger stressig sozial aktiv sein. Ein Gang zurückfahren, mich mehr auf mich und die wichtigen Menschen fokussieren. Vielleicht erreiche ich so auch wieder eine bessere Qualität meiner Texte.

Wie ich das Bloggen mit dem Rückzug vereinbaren kann? Ganz einfach. Ich füge schlichtweg den Untertitel “Bloggen aus der Isolation” hinzu. Das gibt dem ganzen zudem einen melodramatischen Schatten, das gefällt mir.

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Poke-Skyrim

For English-Speakers:
Skyrim Pokemon mod is coming! Today the modding for Poke-Skyrim begins, which offers you a world combining Pokemon and Skyrim. Updates can be found here.

Im Netz kursiert schon seit langer Zeit die Sehnsucht von einem Skyrim, das mit Pokemon kombiniert ist. Vor ein paar Tagen hat Bethesda das Creation Kit zum Rollenspiel-Klassiker veröffentlicht. Und ja, heute beginnt die Arbeit vom Modding-Paket: Poke-Skyrim. Genaue Realisierung und Art und Weise des Pokemon Skyrim Mod sind in Planung.
Fragen? Anregungen? Lust, mitzumachen? – Teilt euch in den Kommentaren mit.

Wanna join? Wanna catch them all? Stay tuned.

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What’s up, Marv?

What’s up, Marv?

Wer ist eigentlich auf die Idee gekommen, mehrere Blogs zu pflegen? Mal hier mal da, eigentlich nie irgendwo richtig. Was bei mir so abgeht? Ich stecke in der Prüfungszeit, fange an zu lernen und schlafe wenig. Also für meine Verhältnisse eigentlich doch gar nicht so wenig. 7 bis 8 Stunden in der Nacht, aber anscheinend reicht mir das nicht mehr. Oder ich schlafe unruhiger, bin gestresster, was auch immer.

Ich bin zurzeit krank und.. okay, ganz ehrlich, wen interessiert das? Fokus auf den Sinn. Fokus her, Sinnlosigkeit hin. Und keine Reime, merk dir das.

Scheinbar befinde ich mich auch in einer kleinen Sinn-Suche, die mir aber wenig bewusst ist. Aber die ganze Wohnung aufräumen und neu strukturieren mache ich normalerweise nicht einfach so. Was ich suche und wieso? Ich weiß es nicht. Vielleicht sollte ich wieder mehr in mich hineinhorchen. Dieser Gedanke ist nicht unbedingt positiv konnotiert. Klingt wie „Aah, nee, nicht schon wieder alles und jedes Gefühl ausschlachten und ergründen.“ Aber gut, so schlimm war es nun auch nicht. – Anmerkung des Autors: Liebe Leser. Es ist schön, dass es euch gibt, aber beim Schreiben gibt es nichts schlimmeres als das Hinterkopf-Wissen, dass ihr da seid. Man gleicht ständig ab, welche Reaktionen welche Worte vielleicht haben und das tötet jegliche Freiheit. Aber ich werde mich bemühen, einfach weiter munter drauf loszuschreiben, so als wäre ich für mich allein.

Ich lebe in Berlin und bin glücklich hier. In diesem Januar hab ich mit Casper gequatscht, hab mich mit VisaVie, Chefket, Harris und Friedrich Kautz unterhalten. Ich glaube, ich werde häufiger auf Record Release Partys gehen. Die Atmosphäre ist entspannt und es macht einfach Spaß. Aber jetzt, jetzt fährt mein Zug in Leipzig ein. Zurück nach Hause. Ich melde mich später wieder.

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Love is..

Welch süße Bilderreihe. :>

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Take me and hold me and wrap yourself – around me.

Da wollte ich doch einmal diesen furchtbar triefenden Kitsch weglassen. Kommt noch, kommt noch. Der erarbeitete Text ist auf der externen Festplatte, die zurzeit irgendwie kleine Macken hat. Ich bin gut in Berlin gelandet (toi, toi, toi), und dennoch vermisse ich. Denke zurück, voran und ein wenig bin ich traurig im Moment. Und so kommt es, dass ein weiteren vor Kitsch triefenden Post zu hinterlassen vermag. Aber so bin ich und so denke ich zurück, 3 Monate um genau zu sein. Es kommt alles in den Sinn, ich beginne zu lächeln und dennoch fehlst du mir. Doch wie kam das doch alles gleich?

Es hat irgendwann einfach angefangen,
jetzt kommts mir vor, als wär ich mit dir von Anfang an zusammen.
Ich bin verrückt – verrückt nach dir.
Ich laufe einmal um die Welt und dann zurück zu dir.
Du bist ein Stück von mir,
mein Sommer, meine Sonne.
Ich würd mein Glauben verlieren, wär ich ein Mönch und du ‘ne Nonne.
Du bist so unwahrscheinlich unglaublich,
man meint sich im Himmel zu befinden, so heilig, so einzig.
So unersetzbar, unschätzbar kostbar.
Du siehst aus wie ein Model oder Popstar!

Auch wenn niemand meinen Text hier liest, Hauptsache ist:
Dieser Text kommt zu dir!
Dieser Post kommt von mir!
Dieser Text ist der wichtigste Post den ich mache,
denn er ist für dich, Kleine - Kocham na zawsze.

Es ist das schönste Geschenk für einen Mann auf der Welt
eine Frau zu finden, die ihm mit jedem Tag mehr gefällt.
Das ist unglaublich, wie alle schönen Dinge auf einmal.
Das ist eine Fusion wie bei Daimler und Chrysler.
Wenn ich dich sehe, dann kann ich manchmal nichts sagen,
nicht weil es nichts zu sagen gäbe, nein, es verschlägt mir den Atem.
Du bist die Schönste, du leuchtest ein Quell reiner Freude,
bedeutest in deiner Person meine Träume.
Du bist mein Anker, das was mich auf dem Boden hält,
gleichzeitig der Rettungsring, der mich oben hält.

Auch wenn niemand meinen Text hier liest, Hauptsache ist:
Dieser Text kommt zu dir!
Dieser Post kommt von mir!
Dieser Text ist der wichtigste Post den ich mache,
denn er ist für dich, Liebes - Kocham na zawsze.

Ich weiß, du bist enttäuscht davon, das ich wieder reimen muss,
doch ich hänge am Kitsch als wär da ein Klettverschluss.
Ich versprech dir, dass ich den Schnulz an den Nagel häng,
doch weil ich annähernd wie ein Junk an der Nadel häng’,
nichts dagegen machen kann, das ich schreiben muss.
Ich kann nicht Atmen aber mache mir durch Zeilen Luft.
Das kann man kaum erklären, es ist schwer zu verstehen.
Ich kann dagegen kämpfen, kann mich nicht dagegen wehren.
Und ich wäre gern einfach nur ein guter Mann,
doch dieser Kitsch und ich, wir scheinen blutsverwandt.
Ich will dir alles geben, was ein Mann halt geben kann,
und wenn du nicht gehst, tu ich das ein Leben lang.
Ich will dir alles geben, was ein Mann halt geben kann,
und wenn du nicht gehst, tu ich das ein Leben lang!

Auch wenn niemand meinen Text hier liest, Hauptsache ist:
Dieser Text kommt zu dir!
Dieser Post kommt von mir!
Dieser Text ist der wichtigste Post den ich mache,
denn er ist für dich, Engel - Kocham na zawsze.

 

Und noch ein Lied: (man stelle sich vor, ich singe es. ;>)

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Jedes Schnäppchen hat einen Haken

Und ich hatte mich schon so sehr gefreut, dass meine Wohnung makellos schien..

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Straßenecke

Bettlerin und alter Mann. Er hat Geld in der Hand und wirft es in den Becher. Aber mit mahnendem Finger schiebt er hinterher: “Aber keen’n Schnaps!” Nun zeigt er übertrieben auf den Becher und spricht langsamer, als könnte sie kein Deutsch: “Da-mit keinen Schnaps!” Die Bewegung des rosanen Handtuchs, das provisorisch als Wärmedecke genutzt wird, nehme ich als stumme Zuneigung hin und setze meinen Weg über die mittlerweile grüne Ampel fort.

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<3 kitschi :’)

Ich liebe dich.
Dich liebe ich.

In Liebe,
ich

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